27.12.2020 - Katharina Pachta
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27.12.2020

 

27.12.2020

 

gestern. schien die sonne. endlich wieder. ich jubelte. und fuhr mit dem auto in die weinberge nahe bei wien. wollte die sonne genießen. in der weite wandern. in der welligen. sanften. gehügelten weite des südlichen weinviertels.

aber als ich ankam. war die sonne weg. versteckte sich hinter wolken. ich stieg aus. und versank im gatsch. gatsch genug. um meine stimmung noch weiter fallen zu lassen. ich ließ den blick schweifen. und sah nur braun. braune. öde natur. och.

und so wanderte ich los. stumpfer blick. außer braun. gabs nichts zu sehen. nur braun. keine sonne. keine weite. in dem graben. in den es mich gezogen hatte. ich zog mich in mich selbst zurück. verlor mich. in meinen gedanken.

irgendwann wurde es ruhiger in meinem kopf. und ich hob den blick. und mir fiel ein. dass vor kurzem mal jemand sagte. entdecke die wunder in jedem moment. ich blickte um mich. sah nur braune natur. kahle bäume. sonne hinter wolken. keine wunder für mich.

und ich schrie. wo. bitte. sind jetzt die wunder. und es hielt mich. in der sekunde. an einer stelle fest. zwang mich. zu stehen. und es zwang meinen blick. in die runde. in ruhe. in dieses braun zu schauen. und ich sah sie plötzlich. all die kleinen wunder. ich teile sie hier mit dir. 💕

wo sind die wunder. in deinem leben. 🧐