Körperarbeit - Katharina Pachta
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Körperarbeit

 

Mein Weg zur Körperarbeit.

 

Ist im Rückblick so logisch, so folgerichtig.

 

Ich komme aus einer sportlich ambitionierten Familie, war immer sehr aktiv. Bewegte mich von klein an auf unterschiedlichste Weise. Wandern, Turnen, Jazzdance, Volleyball, Schifahren, Radfahren, Ballett… Da war es für mich naheliegend, dass ich auch über den Körper meine Wehwehchen löste. Ich begann schon Mitte der 80er-Jahre mit Craneo Behandlungen, Osteopathie, nahm Shiatsu Stunden. Das alles war damals noch etwas Besonderes in Österreich, in Wien.

Mit 27 Jahren hatte ich aus heiterem Himmel plötzlich die Diagnose „Verdacht auf Bandscheibenvorfall„. Ich konnte kaum gehen, schleppte mich dahin. Ich verstand nicht, warum mir das passierte! War nur genervt, dass ich nicht mein gewohntes Programm fahren konnte. Die schulmedizinischen Behandlungen sprachen nicht an. Nichts half wirklich. Ich schleppte mich über Wochen dahin und fühlte mich alt.

 

Das Verstehen von Zusammenhängen.

 

Durch die Empfehlung einer Arbeitskollegin landete ich bei einem chinesischen Arzt, der mir 10 Akupunktmassagen verordnete. Seit der letzten Behandlung ist bis heute keine Rede mehr von Bandscheibenvorfällen. Ich sage immer, dass ich dort generalsaniert wurde. Dieser Arzt zeigte mir, dass Aufmerksamkeit die beste Prävention ist. Und dass mein Körperzustand immer mit meinem Seelenzustand korrespondiert.

Das war wohl der Grundstein, dass ich auf die Ausbildung für EmbodyWork aufgehüpft bin. 💃💃💃💃💃 Für mich macht es Sinn, dass jede Emotion, jeder Zustand, in dem ich mich psychisch befinde, immer auch einen körperlichen Ausdruck hat. Ich hatte damals enormen Druck in meiner Arbeit. Oder machte ihn mir. Daneben viel Sport, viel Weggehen. Zeitlich immer ausgeschöpft bis zum Letzten.

Irgendwann schreit etwas auf. Meistens über Schmerz. 😫😢😲 Erst dann halten wir wirklich inne. Müssen innehalten. Damals konnte ich kaum gehen, mich nicht ganz aufrichten. Das zwang mich, hinzusehen. Langsamer zu sein. Ich konnte gar nicht anders, als mich damit zu beschäftigen.

 

Ich und mein Körper heute.

 

Heute bin ich so gut wie nie krank. Nicht mal Schnupfen habe ich (manchmal bin ich richtig ärgerlich, dass ich nicht auch ein paar Tage im Bett bleiben darf 😊). Dafür spüre ich sehr schnell angespannte Muskeln. Habe einen steifen Nacken. Die Schultern tun hin und wieder weh. Das ist für mich dann ein Hinweis, dass etwas nicht passt. Dass es einer Pause bedarf. Oder ich den Druck aus etwas rausnehmen darf.

Über den Körper bemerke ich. Über den Körper lerne ich. Immer und immer und immer wieder. Das ist heute ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Und auch in meiner Arbeit. Aufmerksamkeit. Auf den Körper. Und ein Ernstnehmen. Wenn es wo weh tut, stelle ich mir die Frage: „Was ist zu viel? Wo soll ich etwas ändern? Was ist nicht richtig?“

Die Sitzungen mit EmbodyWork erhöhen meine Aufmerksamkeit. Und deine, wenn Du mit mir arbeitest 😎 Dann bist Du nie krank, hast keine wiederkehrenden Schmerzen mehr. Siehst in deinem Körper einen Freund, eine Freundin. Jemanden, der dir früh genug und ganz klar sagt, wenn es einer Änderung bedarf. Das sollten Freunde doch tun, oder?

 

Lies hier mehr über meine Arbeit 🙂🙂🙂

https://www.embodywork.at/einzelsitzungen/