Zaudern, Zögern und Schulterschmerzen - Katharina Pachta
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Zaudern, Zögern und Schulterschmerzen

 

Zaudern, Zögern und Schulterschmerzen.

 

Viele Ideen. Nichts umgesetzt.

 

Manchmal hast Du eine Idee und möchtest sofort losstürmen. Manchmal hast Du eine Idee, die langsam keimt und immer wieder mal aufpoppt. Manchmal trägst Du über viele Jahre einen langgehegten, geheimen Wunsch mit dir herum. Aber nichts davon setzt Du um.

Kennst Du das? 🤔

Ich hatte immer viele Ideen, Wünsche und Träume. Als Kind, als Jugendliche fiel es mir leicht, sie wahrzunehmen und umzusetzen. Manchmal sofort. Manchmal dauerte es ein wenig. Aber ich machte meine Dinge, holte Neues in mein Leben. Es war lebendig, vielseitig, fröhlich.

Mit dem Älterwerden schaltete sich immer öfter mein Kopf ein. Ich begann gut abzuwägen, bevor ich etwas investierte. Zeit oder Geld. Egal. Es musste gut überlegt sein. So kam es, dass ich spontan immer weniger umsetzte. Und langgehegte Wünsche stellte ich weit hintenan.

Ich merkte das aber nicht wirklich. Mir tat nur ständig meine rechte Schulter weh. Irgendwann ging ich zum Arzt. Und wieder raus mit der Diagnose „Sie tragen ihre Kinder zu viel!“ Ich wunderte mich. Trug ich meine Kinder doch kaum. Und wenn dann links, weil ich als Rechtshänderin die rechte Hand zum Arbeiten brauchte.

Dieser Arztbesuch ließ mich ratlos zurück. Ich ertrug den Schmerz, machte kaum mehr Sport, schonte meine Schulter. Es brauchte noch ein wenig mehr schmerzhafte Zeit, bis ich mir auf Empfehlung einer Freundin einen Termin bei einer Grinberg Praktikerin ausmachte. Und dort gingen mir die Augen auf!

 

Den Zusammenhang erkennen.

 

Ich verstand plötzlich den Zusammenhang zwischen dem Schulterschmerz und meinem Tun! Oder besser: meinem Nichts-Tun! Ich hatte so viele Ideen, was ich gerne tun wollte. So große Sehnsucht nach Arbeiten, Fortbildung, Hobbies. Und erstickte im Kinderkram. Außerdem machte mir mein Job keinen Spaß mehr.

Nach vier Sitzungen war meine Schulter viel beweglicher. Und in meinem Kopf hatte es Klick! gemacht. Ich meldetet mich für die dreijährige Ausbildung zur Grinberg Praktikerin an. Ich wollte verstehen. Wollte die Zusammenhänge verstehen lernen. Und sie an Menschen weitergeben.

Meine Schulterschmerzen… die begleiten mich seitdem. Sie sind manchmal ganz weg. Dann kommen sie wieder. Sagen Hallo, wenn ich grad wieder steckenbleibe. Im tausend Sachen Tun, im Nichts-Tun, im Gestresst-Sein. Sie sind für mich heute ein Indikator, um zu erkennen, wo ich stehe.

 

Meine Schultern. Der beste Hinweis. 

 

An meinen Schultern merke ich, ob etwas ansteht. Ich bemerke mein Hin- und Herüberlegen. Mein Zaudern und Zögern. Spüre meine Ängste. Sehe dann genau hin, warum ich mich über diese oder jene Sache nicht drübertraue. Beschäftige mich damit.

Und dann lege ich los! Ich nehme in Angriff. Ich nehme die Herausforderungen an. Ich stelle mich. Immer und immer wieder. Mit der Angst vor Fehltritten, vor dem Scheitern. Aber immer öfter mit Zuversicht und Freude. Weil ich sehe, was ich schon alles geschafft habe. Das macht mir Mut. Und dadurch wird es immer leichter.

Das Allerschwierigste war die Zeit, als mich die Schulterschmerzen zu Boden drückten. Mich klein hielten. Ich war voller Schmerz. Wollte mich nicht bewegen. Körperlich. Aber als ich dann mein Leben in Bewegung brachte, ließen die Schulterschmerzen nach. Und meine Beweglichkeit kam wieder.

 

In Bewegung bleiben. 

 

Seitdem achte ich darauf, dass ich in Bewegung bleibe. Ich suche mir Herausforderungen. Bleibe lebendig. Und wenn mir langweilig wird, wenn etwas einzuschlafen droht, braucht es frischen Wind. Das gilt für Arbeitsbereiche gleichermaßen wie für Beziehungen. Und auch für Wohnsituationen und Hobbies. Dann ist Veränderung angesagt.

Weil, wenn es stagniert, wir zaudern und zögern, stecken wir oft auch im Körper fest. Stell dir vor, Du sitzt entspannt bei Tisch und an der Tür klingelt es. Der erste Impuls ist, aufzuspringen und zur Tür zu laufen, sie zu öffnen. Bleib da mal sitzen. Gib dem Impuls nicht nach. Bleib sitzen und spüre in deinen Körper. Was spürst Du?

So ähnlich reagiert dein Körper, wenn Du eine Idee hast und sie nicht umsetzt. Das spürst Du dann in den Schultern, im Nacken, im Rücken, in den Armen, vielleicht auch in den Händen. Und über lange Zeit auf diese Art Sitzenbleiben, Zaudern und Zögern, bringt irgendwann Schmerz.

Mit EmbodyWork lernst Du einen Zusammenhang zwischen einem körperlichen Symptom und deinem Tun erkennen. Oder deinem Nichts-Tun… 🙂🙃😉

 

Hast Du Lust, das herauszufinden? Dann ruf mich an!

Hier findest Du meine Kontaktdaten: https://www.embodywork.at/kontakt/